Was ich schon in Namibia von ehemaligen Minenarbeitern und Gewerkschaftern gehört hatte, arbeitet nun auch SPIEGEL online in einer spannenden Reportage aus Nigeria auf: Die Urangewinnung ist ein menschenverachtendes und zynisches Geschäft.

Die Krawattenfuzzies von Areva und den anderen Bannerträgern der Atomwirtschaft investieren viel Geld in ein sauberes Image. Sie entblöden sich auch nicht, zu behaupten, Atomstromproduktion emittiere nur sehr wenig CO2 und sei eine saubere Sache. Sie wissen ganz genau, dass sie lügen, denn sie kennen den Weg des Urans von der für viele tödlichen und ausbeuterischen Gewinnung und Aufbereitung, über die Kernreaktion und die Emissionen in Luft, Boden und Wasser bis hin zur "Zwischenlagerung" der 100.000 Jahre lang tödlichen Abfälle irgendwo in Sibirien (siehe dazu auch die schockierende Dokumentation "Alptraum Atommüll" von ARTE auf diesem Blog).

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Uranförderung in Niger

Der gelbe Fluch

Von Cordula Meyer

uranabbau und verarbeitung - illustration - spol

Zur Reportage von Cordula Meyer auf SPIEGEL online